mußte. Tja - unlogisch, aber wahr. Schließlich erreichte ich das Haus des Heilers. Nichts wie hinein! Kurz darauf weilte ich wieder unter den Lebenden. Ich stürzte wieder nach draußen und zurück zum Ort meines Ablebens, wo ich den Dieb meiner Habseligkeiten gerade noch entschwinden sah.

Ich verfolgte ihn bis zum nahen Waffenschmied, bei dem ich ihn dann aufforderte, mir mein Eigentum zurückzugeben. (Jaja, ich weiß - ziemlich blauäugig von mir :-) ) Natürlich kümmerte sich der Kerl gar nicht um mich. Er stellte sich in eine Ecke und rührte sich dann nicht mehr - offenbar hatte er ausgeloggt. Ich schäumte vor Wut, konnte aber nichts machen, da wir im Einflußbereich der Stadtwachen waren. Hätte ich den Kerl dort angegriffen oder versucht, ihm meine Sachen wieder zu stehlen, wäre ich schneller von den Wachen erschlagen worden, als ich hätte "Piep" sagen können...

Mir blieb nichts anderes übrig, als den Waffenladen wutschnaubend zu verlassen und meine Sachen und das Geld in den Wind zu schreiben. Draußen traf ich dann auch auf Rincewind, der sich höchst unpassenderweise vor Lachen kaum wieder einkriegen wollte, als ich ihm von der Kuh erzählte. Nachdem ich noch eine Weile vor mir her lamentiert hatte, kam das Gespräch auf den neuen Patch, den Rince überhaupt nicht gut fand. Als wir das Thema zur Genüge durchgekaut hatten, verabschiedete ich mich und wanderte nach Vesper, wo ich einen Teil meiner Ersparnisse     

von der Bank abhob und mir damit neue Kleider kaufte. Für den nächsten Tag nahm ich mir vor, sie wieder von Rincewind einfärben zu lassen, doch für den Moment hatte ich genug. Ich machte mich auf den Weg zum nächsten Gasthaus, um das Spiel für heute zu verlassen.

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